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Nacht, die Wissen schafft 2018

Nachtschwärmen lohnt sich am 10. November!

Womit beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Leibniz Universität Hannover?
Was geschieht hinter den Türen von Laboratorien und Forschungseinrichtungen?

Am Samstag, den 10. November 2018, von 18:00 bis 24:00 Uhr geben Institute und Einrichtungen der Leibniz Universität Hannover in mehr als 200 Veranstaltungen Einblicke in ihre Forschungslabore und -projekte. Vom Conti-Campus über das Hauptgebäude am Welfengarten bis Herrenhausen sowie am Produktionstechnischen Zentrum Hannover in Garbsen und am Standort Marienwerder gibt es Vorträge, Führungen, Mitmachaktionen und Experimente.

Das Gasthörenden- und Seniorenstudium ist mit einem eigenen Programm bei der Nacht, die Wissen schafft vertreten:

18:15 - 19:00 Uhr
Prof. Dr. Joachim Escher, Dr. Andreas König, Dr. Martin Beyersdorf, Dipl.-Päd. Thomas Bertram: Vielfalt in Wissenschaft und Weiterbildung
Die Leibniz Universität zeichnet sich aus durch ein breites Spektrum an Wissenschaften und Studiengängen, hat aber auch ein vielfältiges Weiterbildungsangebot. Ob SchülerUni, Qualifizierung für Berufstätige oder Seniorenstudium – Lernen können Sie hier ein Leben lang. Sie glauben, Sie könnten das nicht mehr? Lassen Sie sich von unserem Vizepräsidenten und unseren Weiterbildungsexperten inspirieren - wir haben spannende Einsichten und Weiterbildungsangebote für Sie. Sie werden sehen: Weiterlernen an der Leibniz Universität lohnt sich immer!

19:15 - 20:00 Uhr
Dr. Wiebke Schulz-Wackerbarth: Konstantinopel - 1000 Jahre Hauptstadt

Das heutige Istanbul hatte über die Jahrhunderte viele Namen. Um 685 v. Chr. unter dem Namen Byzantion als griechische Handelskolonie gegründet, wurde es im Jahr 330 als Konstantinopel zur Hauptstadt des Römischen Reiches geweiht und war über 1000 Jahre lang – bis zur Eroberung durch die Osmanen 1453 – die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches. In dieser Zeit entstanden Kirchen wie die Hagia Sophia, die heute noch zu den schönsten und beeindruckendsten der Christenheit zählen.

20:15 - 21:00 Uhr
Prof. Dr. Chunchun Hu, Bettina Grieß, MA: Kulturmacht China?!
Bereits vor rund 1000 Jahren war das chinesische Kaiserreich unter der Tang-Dynastie zur Supermacht in Ostasien aufgestiegen. Japan, Korea und viele südostasiatische Länder wurden kulturell stark von China beeinflusst. Nach dem Ende des Kaiserreichs zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einem Bruch mit der eigenen Kultur. Welche Rolle spielt die „jahrtausendealte Kultur“ im China der Gegenwart und worauf begründen sich im heutigen China Identität und Selbstverständnis?

21:15 - 22:00 Uhr
Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Wellmer: Leibniz und der Bergbau im Harz

Im 17. und 18. Jahrhundert war der Oberharz eines der technisch bedeutendsten Industriereviere Europas. Mehr als 50% der Silberproduktion Deutschlands stammten von hier. Silber war damals das klassische Münzmetall mit einem relativ zum Gold fünfmal höheren Wert als heute. So fiel der Blick des Universalgelehrten Leibniz schnell auf den Harz. Er meinte sein Lebensmotto „Theoria cum praxi“ hier umsetzen zu können. Seit 1680 beschäftige er sich mit dem drängendsten Problem damals, die immer knappe Energie Wasser für Wasserräder zu ersetzen, bzw. sparsamer einzusetzen.

22:15 - 23:00 Uhr
Prof. Dr. Peter Nickl: Eco und Thomas von Aquin - Kunst zwischen schön und hässlich
Mit 22 Jahren (1954) schrieb Umberto Eco seine Doktorarbeit über die Ästhetik von Thomas von Aquin. Wie er später berichtet, hatte er darüber seinen Glauben verloren: die Schönheitsauffassung des Mittelalters schien der modernen Sensibilität nicht mehr angemessen. Doch im „Namen der Rose“ feiert die Welt des Thomas von Aquin eine ungeahnte Auferstehung. Im Spätwerk „Die Geschichte der Schönheit“ (2004) hat Eco seinen Frieden mit Thomas gemacht. Ein paar Bilder werden die Ästhetik der „schönen“ und der „nicht mehr schönen Künste“ illustrieren.

23:15 - 24:00 Uhr
Dr. Karolina Kempa: Modefotografie - das Stiefkind der Kunst?
Modefotografie kann mehr sein als ein Medium kommerzieller Vermarktung. Berühmte Fotografen wie Helmut Newton, Oliviero Toscani oder Terry Richardson bilden in ihren Arbeiten nicht nur schöne Mode und schöne Menschen ab. Sie kreieren eine ästhetische Welt, die in scharfem Kontrast zum Alltagsleben steht. Dies kann auch als utopisches Moment gelesen werden, in dem z. B. neue Images geschaffen, Geschlechterrollen ausgelotet sowie tradierte Werte in Frage gestellt werden.

Alle Vorträge in Hörsaal F142, Welfengarten 1.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Programmheft zum Herunterladen
Mehr Informationen auf dienachtdiewissenschafft.de