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Gutes Klima an der LUH

Klimaschutz sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zählen heute zu den zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Auf der 21. Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris ist es gelungen, ein Klimaabkommen zu vereinbaren, das ab 2020, nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls, in Kraft treten soll. Zentrale Zielsetzung ist es, die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Seit dem 5. Oktober 2016 haben genügend Länder das Abkommen ratifiziert (mehr als 55 Länder, die für mehr als 55% Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich sind). Der Klimavertrag tritt damit am 4. November 2016 in Kraft.

Im Energiekonzept der Bundesregierung vom September 2010 wurden die bundesdeutschen Energie- und Klimaschutzziele formuliert und seitdem durch zahlreiche flankierende Maßnahmen ausgebaut.

Auch für die Leibniz Universität sind Klimaschutz, Klimawandel und die Umsetzung der Energiewende aktuelle Themen in Forschung und Lehre sowie für die Infrastrukturen der LUH. Insbesondere für die Studierenden zählt das Engagement für den Klimaschutz zu den Standort- und Imagefaktoren.

Vor diesem Hintergrund erarbeitet die Leibniz Universität Hannover ein Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK), das die bereits laufenden Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten der LUH ergänzt und erweitert.
Das Projekt wird federführend von der Zentralen Einrichtung für Weiterbildung sowie vom Dezernat 3 Gebäudemanagement betreut.

Das IKSK wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMUB gefördert (www.klimaschutz.de). Die Förderung beträgt 65% der Gesamtkosten in Höhe von € 73.800,-.

Die Erarbeitung des IKSK geht jetzt in seine Abschlussphase (Laufzeit: 1.1.206 bis 31.1.2017) und wird danach dem Präsidium und dem Senat vorgelegt, um einen Umsetzungsbeschluss herbeizuführen.

Die LUH zählt mit ihren 26.800 Studierenden, über 4.800 Beschäftigen und etwa 330.000 qm Nutzfläche in über 160 Gebäuden zu den großen Energieverbrauchern in Hannover. Im Rechnungsjahr 2013 hat die LUH 5% ihres Budgets für Energiekosten aufgebracht.

Mit dem IKSK verfolgt die LUH folgende strategische Zielsetzungen:

  • Formulierung von Klimaschutzleitlinien für die LUH
  • Ermittlung von CO2-Reduktionspotenzialen und Einsparzielen, die sich an den nationalen Vorgaben orientieren
  • Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges für die Umsetzung konkreter Klimaschutzprojekte in verschiedenen Handlungsfeldern an der LUH
  • Verankerung des Themas Klimaschutz als Querschnittsaufgabe innerhalb der LUH; Aufbau von Strukturen und Verantwortlichkeiten für ein kontinuierliches Klimaschutzmanagement an der LUH
  • Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutz-Leuchtturmprojekten
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Platzierung der LUH als Akteur im Klimaschutz

Zudem werden mit der Vorlage des IKSK auch Möglichkeiten für Nachfolgeprojekte im Rahmen der NKI eröffnet.

Abschlusspräsentation der LUH