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Gutes und Böses Denken von Leibniz bis heute

Gutes und Böses Denken von Leibniz bis heute

Eine Veranstaltungen der VolkswagenStiftung

Die Idee einer Welt ohne das Böse klingt verlockend – doch ist eine solche Welt überhaupt denkbar? Der hannoversche Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz formulierte eine provokante These: „Wir leben in der besten aller möglichen Welten.“ Er versuchte das Übel zu relativieren, indem er es in einen größeren Zusammenhang stellte. Hinter allem sah er eine göttliche Vernunft, die alles zum Guten führen wird. Erkenntnisgewinn und moralisches Handeln waren für ihn eng verwoben – zum Wohl des Einzelnen und der Gesellschaft.

Doch heute stehen wir vor verschärften Herausforderungen: Handeln geschieht in einem Geflecht aus komplexen Systemen, konkurrierenden Bedürfnissen und geopolitischen Spannungen. Können wir durch moralisches Handeln jedes Einzelnen zu einer Welt frei von Übel gelangen?

Die Philosophin Dr. Bettina Stangneth beleuchtet das Spannungsfeld zwischen individuellem moralischem Handeln, den Idealen der Aufklärung und den Herausforderungen unserer globalen Welt. Was bedeutet eine Welt ohne Übel für die moderne Gesellschaft? Welche Rolle spielt die Philosophie in der heutigen Zeit? Und können die Ideale der Aufklärung den Herausforderungen unserer Zeit standhalten?

Vortrag 
Dr. Bettina Stangneth, Philosophin und Autorin, Hamburg 

anschließend Gespräch mit 
Dr. Bettina Stangneth und 
Dr. Ariane Walsdorf, Leibniz-Forscherin und Historikerin, Hannover

 

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